Vata – Pitta und Kapha – was tun im Sommer?

Vata Pitta und Kapha sind die Wirkprinzipien, die sich in Allem in unserem Universum ausdrücken.

Ayurveda-Interessierte wollen natürlicherweise erst einmal wissen, welche Konstitution sie haben – ist doch dies entscheidend dafür, was zuträglich oder weniger zuträglich für das eigene Gleichgewicht ist.

In diesem Artikel soll es darum gehen, welche Auswirkungen der Sommer auf die Konstitutionen Vata, Pitta und Kapha haben können. Aufzeigen möchte ich dies vor allem an den Eigenschaften, denn eine der Schlüssel, um Antworten zu bekommen, ob etwas gut oder weniger gut für einem ist, sind die Eigenschaften.

Gleiche Eigenschaften verstärken sich,

gegensätzliche Eigenschaften reduzieren sich bzw. gleichen aus.

 

Eigenschaften von Vata:

Trocken, kalt, hell, beweglich, subtil, hart, rau, veränderlich, klar

 

Eigenschaften von Pitta:

- Heiß, hell, flüssig, subtil, scharf, übelriechend, weich, klar

 

Eigenschaften von Kapha:

Kalt, nass/feucht, schwer, langsam, stumpf, statisch, glatt, dicht

 

Dem Sommer werden folgende Eigenschaften zugeordnet:

- „heiß, trocken, intensiv, scharf, hell.

 

Dies sind Eigenschaften insbesondere von Pitta, aber einige davon sind auch bei Vata zu finden. Dies bedeutet, das insbesondere Vata- und Pitta-Konstitutionen achtsam im Sommer sein müssen, damit Ihre Doshas nicht ins Ungleichgewicht kommen oder noch mehr ins Ungleichgewicht kommen.

 

Kapha-Konstitutionen werden durch diese Eigenschaften eher ausgeglichen, so dass diese sich durchaus wohler fühlen können.

 

Ein gesunder Organismus könnte durchaus auch jahreszeitliche Belastungs-Situationen kompensieren – wer jedoch schon ein geschwächtes Agni hat, wird sich damit schwer tun.

 

Energielosigkeit, mangelnde Unternehmensfreude, Unkonzentriertheit aber auch emotionale Unausgeglichenheiten, Allergien u.a. können auf die mangelnde Kompensation hindeuten.

 

Hilfen, um diese sommerlichen Eigenschaften auszugleichen:

Lassi

Soja-Joghurt mit pürierter Mango und Wasser pürieren, mit Stevia süßen. Wir fügen zusätzlich ein paar Tropfen Kardamom-Extrakt und etwas Rosenwasser hinzu.

 

Trinken

Beim Trinken istt es sinnvoll, warmen Getränken den Vorzug geben, aber mit Substanzen, die kühlend wirken wie Pfefferminze, Melisse.

Bei uns ist der Renner ein Pfefferminz-Ingwer-Sirup, der einerseits kühlend wirkt und gleichzeitig den Stoffwechsel aktiviert.

Auch sollte darauf geachtet werden, dass man regelmäßig über den Tag erteilt trinkt. Oft hören während der Panchakarmakuren in unserem Hause, dass nur morgens und abends getrunken wird. Regelmäßig trinken ist für den menschlichen Organismus bekömmlicher.

 

Geschmacksrichtungen

Als Geschmacksrichtungen sollten süß, sauer und salzig gewählt werden, wobei man sauer und salzig immer nur in kleinen Mengen zu sich nehmen sollte.

 

Tageszeiten

Aktivitäten sollten bevorzugt am Morgen und gegen Abend durchgeführt werden. Nicht umsonst gibt es in südlichen Ländern die „Siesta“.

 

Ernährung:

Das Essen sollte leicht sein und gut gewürzt, damit der Stoffwechsel aktiviert wird.

Auch hier kann Pfefferminze und Melisse, aber auch Koriander für die „nötige“ Kühlung sorgen.

 

An heißen Tagen sind auch Südfrüchte und Melonen eine köstliche Alternative, da diese kühlende Qualitäten haben.

 

Kommentar schreiben

*
Newsletter abonnieren